Kennen Sie den Blarney Stone? Der Blarney Stone ist ein historischer Stein, oder genau genommen ein Teil von einem Schloss (Blarney Castle) in Irland. Menschen aus aller Welt fahren zu diesem Schloss, um den Stein zu küssen. Sie glauben, dass das Küssen des Steins ihnen die Fähigkeit verleiht sich gut auszudrücken.
In unserer heutigen Zeit scheint es seltsam und außergewöhnlich, doch bin ich der Letzte der alte Traditionen in Frage stellt. Denn persönlich habe ich weder den Stein geküsst, noch war ich bis zum jetzigen Zeitpunkt in Irland. Als eine gute Einleitung für einen Text über Kommunikation, eignet sich der Stein allemal.
Ein Gespräch führen
Bei einer Konversation gibt es so viele wissenswerte Dinge, dass wir sie nie jemals alle bewusst realisieren könnten. Auf der Grundlage dessen was wir über das Thema „Unterhaltung“ gelernt haben, kümmert sich unser Unterbewusstsein für den reibungslosen Ablauf.
Bedeutet im Klartext, dass ein Großteil der Kommunikation auf einer unbewussten und nonverbalen Ebene abläuft.
Doch natürlich lassen sich diese Abläufe verändern und damit die Qualität zu kommunizieren. Ein sehr guter Weg seine Sprachfertigkeiten zu verbessern, ist mehr über die Person zu erfahren, die Ihnen am Nächsten ist: nämlich Sie selbst.
Acht Kommunikations-Tipps
Folgend sind acht kleine Tipps aufgelistet, Ihre Fähigkeit zu verbessern sich gut auszudrücken. Und das Ganze ohne einen Stein zu küssen.
Teilen was Sie können und wissen
Beim Erlernen von Kommunikation geht nichts über die Grundlagen. Die Grundlagen sind für mich z.B. die Fähigkeit überhaupt sprechen zu können und ganz wichtig natürlich sich während eines Vortrags gut zu fühlen.
Doch um ein erfolgreicher Redner zu werden, müssen Sie das Gelernte immer wieder üben. Wenn ich ein Charisma Workshop halte und etwas über Kommunikation erzähle, weiß ich natürlich dass ich selber diesbezüglich nicht perfekt bin.
Jeder hat seine Einschränkungen, doch diese bedeuten nicht sich zu verstecken. Sie können Ihr sprachliches Wissen hochhalten und das teilen was Sie gelernt haben, denn so werden Sie schließlich besser.
Augenkontakt
Der Blickkontakt zum Publikum ist selbstredend extrem wichtig und eigentlich bräuchte ich darüber gar nicht zu schreiben. Doch tue ich es trotzdem, denn viele Redner projizieren ihr Publikum auf eine Leinwand im Kopf.
Die Augen sind zwar auf die Zuhörer gerichtet, doch in Wirklichkeit schauen Sie auf Ihre Leinwand im Kopf. Über die „wirkliche“ Realität wird eine künstliche drübergelegt.
Aufmerksamkeit von Innen nach Außen verändern
Jene Redner sind vom Publikum abgekapselt, da Sie mehr im Kopf mit sich beschäftigt sind, als mit dem „richtigen“ Publikum. Denken Sie daran: Sie haben es tatsächlich mit echten Menschen zu tun. Legen Sie Ihren Aufmerksamkeitsfokus nach außen und schauen Sie den Leuten in die Augen.
Humor
Ein klein wenig Humor kann Wunder bewirken, um die Spannung bei Ihrer Rede zu heben. Hier gilt es natürlich Fingerspitzengefühl zu beweisen, denn zu viel des guten kann in die andere Richtung umschlagen.
Haben Sie den Dreh raus, erhalten Sie auf diesem Wege die Aufmerksamkeit von der Mehrheit der Menge. Die Zuhörer werden merken, dass Sie genauso zugänglich und genauso menschlich sind, wie jene die zuhören.
Zusammenspiel
Bei der Interaktion geht es darum sich mit anderen Leuten auszutauschen. Sie erhalten eine Menge an Ideen und natürlich das Verständnis was die Leute zu denen macht wer sie sind. Führen Sie keinen Monolog, sondern eine Unterhaltung.
Alleine üben
Wenn es in Ihrer Stadt keinen Toastmasters Club gibt oder Sie sonst niemanden in der Nähe haben der Ihnen zuhört, dann üben Sie Ihre Rede vor dem Spiegel. Der Spiegel kann ersatzweise ein guter Feedback sein, in welchen Bereichen Sie Ihre Körpersprache, Mimik und Gestik korrigieren können.
An der Tonalität Ihrer Stimme können Sie ebenfalls üben. Achten Sie auf den Klang Ihrer Stimme während Sie sprechen. In welchen Bereichen der Tonlage können Sie sich verbessern?
Mit einem Lächeln
Ein Lächeln auf den Lippen ist genauso wichtig wie der Blickkontakt. Sie können sich besser ausdrücken, wenn Sie lächeln während Sie etwas sagen.
Ein Vorbild
Es sollte mindestens eins oder zwei Menschen in Ihrem Leben geben, die Sie als Vorbild im Bereich Kommunikation sehen.
Diese Menschen haben natürlich ihre eigene Art zu präsentieren, doch ist es ganz gut sich ein paar Notizen im Geiste zu machen z.B. bei der Art wie sie etwas aussprechen. Jeder lernt schließlich von jedem.
Vorbereitung
Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie das Beste aus Ihrer Vorbereitung, anstatt auf die Schnelle und in eiliger Aufregung ein paar Notizen hinzukritzeln.
Alexander Beck : )
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