Ich möchte Ihnen eine kleine Übung vorstellen, mit der Sie Ihre Lebensfreude steigern können. Diese Übung habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, da ich bemerke, wie positiv sie sich auf mein Leben auswirkt. Ich kann es jedem Menschen nur empfehlen auszuprobieren.
Vorteile die diese Übung mit sich bringt
Diese Übung hat für mich mindestens drei positive Aspekte. Erstens richten Sie den Fokus Ihrer Gedanken hin zu den positiven Dingen des Lebens und ziehen so mehr davon an. Zweitens werden die eigenen Ziele klarer und deutlicher. Als drittes können Sie Ihrem Unterbewusstsein eine Aufgabe stellen, die es nachts wenn Sie schlafen und träumen, für Sie erledigt.
Ich empfehle die Übung mindestens 20 Tage lang zu testen. Nach dieser Testphase können Sie sich entscheiden, ob Sie dieses neue Verhalten beibehalten möchten oder nicht.
Einschlafritual für mehr positive Erlebnisse
Die Übung beginnt nachdem Sie sich zu Bett gelegt haben, kurz vor dem Einschlafen.
Schritt 1: Denken Sie darüber nach, was an diesem heutigen Tag alles gut gelaufen ist …und nur das.
Es können positive Erlebnisse sein. Eine Situation in der Sie gelacht haben. Egal wie unwichtig das Erlebnis sein mag. Jedes zählt. Hauptsache Sie haben sich dabei gut gefühlt. Es sollten mindestens fünf positive Erlebnisse sein.
Versetzen Sie sich beim Erinnern mitten in die Situation hinein, so als würden Sie alles mit Ihren eigenen Augen sehen (assoziiert). Das ist wichtig, damit die guten Gefühle wieder auftauchen.
Schritt 2: Der Blick in die Zukunft – Denken Sie über Ihre Ziele nach.
Welche Ziele haben Sie und was möchten Sie erreichen? Esoterisch ausgedrückt: Was möchten Sie gerne vom Universum bekommen? Achten Sie bei den Zielen und Wünschen auf die Wohlgeformtheitskriterien. Das Ziel sollte z. B. positiv formuliert sein und in Ihrem eigenen Einfluss- oder Handlungsbereich liegen.
Alles durch seine eigenen Augen betrachten (assoziiert)
Jedes Ziel über das Sie nachdenken hat zwei Richtungen. Auf der einen Seite die Abwesenheit dessen was Sie haben möchten. Auf der anderen Seite die Fülle, wie Sie es bereits erreicht haben. Betrachten Sie Ihre Ziele assoziiert. Versetzen Sie sich mitten hinein, an den Punkt, an dem Sie das Ziel bereits erreicht haben.
Das Ziel ist bereits erreicht
Viele Menschen denken an einen Wunsch und gleichzeitig spüren Sie die Abwesenheit dessen was Sie haben möchten. Im Grunde denken diese Menschen nicht an Ihr Ziel sondern an den Mangel. Wenn Sie an Mangel denken, werden Sie auch nur mehr Mangel anziehen. Bei Schritt 2 ist es deshalb wirklich wichtig, dass Sie sich vorstellen, wie Ihr Wunsch bereits Wirklichkeit geworden ist.
Schritt 3: Dem Unterbewusstsein eine Aufgabe für die Nacht geben
Im letzten Schritt können Sie Ihrem Unterbewusstsein eine Aufgabe geben, für die Sie eine Lösung benötigen. Unser Unterbewusstsein hat eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten, an die wir vielleicht bewusst nie kommen würden. Mit diesem Schritt kann man sein Unterbewusstsein ganz einfach für sich nutzen.
Sie sind vollkommen
Eine Grundannahme aus dem NLP besagt: Die Mittel, die ein Individuum benötigt, um angestrebte Veränderungen zu erreichen, sind bereits in diesem Individuum vorhanden.
In Ihrem Unterbewusstsein sind bereits alle Ressourcen vorhanden, eine Aufgabe zu lösen.
Die Kreative Idee vom Unterbewusstsein
Also sag ich z.B. zu meinem Unterbewusstsein (interner Dialog): „So und jetzt gib mir bitte eine kreative Idee, für das was ich morgen zu machen habe…“
Am nächsten Tag Frühs, in diesem Halbschlaf, in dem ich noch nicht ganz wach bin, kommt mir der Gedanke für die Lösung meiner Aufgabe. Bei mir funktioniert das am besten, wenn ich ausschlafen kann und langsam aufwache.
Vielleicht kennen Sie das. Sie wachen langsam auf und können sich an den letzten Traum erinnern. Je wacher man wird, desto mehr verschwindet der Traum und wird meistens vergessen. So ähnlich scheint das auch bei den Gedanken für die Lösung Ihrer Aufgabe an das Unterbewusstsein zu sein.
Die Gedanken sind in einer Art Zwischenspeicher, die wenn Sie nicht aufgeschrieben werden, langsam verschwinden. Ein Notizblock ist hier wirklich hilfreich. Ich bringe meine Gedanken gleich zu Papier, oder Sie landen auf einer To Do Liste.
Fokussierung der Gedanken und Ihre positiven Auswirkungen
Wie heißt es so schön. Menschen sind Gewohnheitstiere. Die meiste Zeit unseres Tages verbringen wir mit unseren Gewohnheiten. Solange das Gewohnheiten sind, die meinen Tag bereichern, begrüße ich das sehr.
Mir fällt jedoch auf, das viele Menschen vor dem Schlafengehen, die Probleme des Tages nochmal durchgehen. Mit diesen negativen Gedanken schlafen jene Menschen auch und wachen am nächsten Tag mit denselben negativen Gedanken wieder auf. Natürlich beginnt der Kreislauf dann vorne am nächsten Abend.
Nutzbringende Gewohnheit entwickeln
Dieser Automatismus kann mit der Übung, die ich Ihnen in diesem Beitrag vorgestellt habe, in eine andere Richtung gehen. Was wäre wenn Sie sich diese kleine Übung, die nicht länger als 5 bis 10 Minuten am Abend in Anspruch nimmt, zur Gewohnheit machen. Sie schlafen mit positiven Gedanken ein und wachen am nächsten Tag mit positiven Gedanken wieder auf.
Am Anfang müssen Sie sich diese neue Gewohnheit angewöhnen und neues Verhalten zeigen. Doch nach einiger Zeit, wird das Ihr neuer Automatismus, der zu mehr Lebensfreude führt.
Alexander Beck : )
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