Aus welchem Blickwinkel betrachten Sie Ihr Leben? Fragen Sie Menschen in Ihrem Bekanntenkreis, oder einfach sich selbst: Was ist mir im Leben am wichtigsten? Dabei kommen zwei Betrachtungsrichtungen bei den Gedanken und Antworten.
Probleme oder Ziele?
Es gibt Menschen, die reden von Ihren Zielen und von Ihren Vorstellungen, die Sie erreichen möchten. Die andere Gruppe von Menschen, erzählt wiederum von Gedanken und Vorstellungen, die Sie NICHT haben möchte.
Die Verarbeitung der Vorstellung, die Sie NICHT haben möchten, erfordert zuerst sich in diese Vorstellung hinein zu versetzen. Geistig zu durchleben (und zu fühlen) was man nicht möchte, um sich dann eine Möglichkeit und eine Strategie zu überlegen, das zu verhindern.
Das Unterbewusstsein versteht keine Verneinung
Sie können sich sicher gut vorstellen, welche Art der Betrachtungsweise sich gut anfühlt und welche negative Gefühle hervorruft. Das hat Auswirkungen auf viele Bereiche im Leben.
Denken Sie an die Mutter die Ihrem Kind sagt: „Pass auf, dass du nicht von der Rutsche fällst“. Bedenken Sie, dass unser Unterbewusstsein eine Negation nicht direkt versteht. Das Kind stellt sich als erstes vor, wie es von der Rutsche fällt.
Der Graue Elefant
Oder denken Sie jetzt nicht an einen großen grauen Elefanten. Stellen Sie sich diesen Elefanten für die nächsten 60 Sekunden nicht vor. Dieser graue Elefant ist nicht klar vor Ihrem geistigen Auge und Sie müssen Ihn sich nicht ganz groß vorstellen, jetzt. Das funktioniert einfach nicht. Ich denke Sie können mir folgen.
Neues Verhalten
Wenn Sie z.B. Lampenfieber haben und eine Präsentation halten, richten Sie den Fokus Ihrer Gedanken immer auf hinzu dem was Sie erreichen wollen. Was nützt es Ihnen sich vorzustellen, was NICHT alles schief gehen kann.
Vorstellungskraft dienlich einsetzen
Natürlich können Sie zu sich sagen, dass hoffentlich das Publikum sich nicht langweilt. Auf der anderen Seite können Sie Ihre Fantasie in beide Richtungen nutzen. Stellen Sie sich vor, wie Sie die Rede erfolgreich meistern und das Publikum begeistert ist.
Wenn wir uns jedes Mal vorstellt, was wir nicht wollen, schaden wir nur uns selbst, in Form von negativen Gefühlen. Im Grunde bestimmen nur Sie, was Sie denken.
Sobald Sie anfangen Ihre Gedanken in eine neue, positivere Richtung zu lenken, wird sich auch Ihr Leben verändern. Dafür ist neues Verhalten notwendig. Das geht vielleicht nicht von Heut auf Morgen, sondern versteht sich eher als eine Entwicklung und ein Prozess.
Alexander Beck : )
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